Der AGFW standardisiert Branchenmindestanforderungen über die gesamte Prozesskette der Wärme- und Kälteversorgung im Konsens aller Beteiligten. Sie fließen als „Stand der Technik" in das AGFW-Regelwerk ein. Dies wird anwenderorientiert fortgeschrieben, d. h. aktualisiert bzw. erweitert. Das AGFW-Regelwerk dient dem Erhalt der technischen Selbstverwaltung der Branche und der operativen Unterstützung der Unternehmen.
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Fortschreibung des AGFW-Regelwerks
Der Projektkreis „Pressverbindungen“ wurde zur Überprüfung des AGFW Arbeitsblatt FW 449 wieder aktiviert, da an verbauten Pressverbindungen im erdverlegten Bereich bei rohrstatisch hochbeanspruchten Fernwärmeleitungen im niedrigen Nennweitenbereich und Medientemperaturen über 100 °C, vereinzelt Undichtigkeiten festgestellt wurden. (siehe hierzu auch AGFW Aktuell, AUSGABE 02/25 vom 24.01.2025)
Der Regelwerksbaustein FW 214 von Januar 2017 wird vom zuständigen Gremium zur Überarbeitung vorgesehen.
Das Arbeitsblatt AGFW FW 437 (Bauliche Anlagen in der Fernwärme - Überwachung und Prüfung) von 2017-01 befindet sich in der Aktualisierung. Es ist vorgesehen, die Aktualisierung im Laufe des Jahres 2025 zu beenden.
Fortschreibung des AGFW-Regelwerks: Die Erstellung des Fachberichtes ist vorgesehen.
Fernwärmenetze werden nach wirtschaftlichen Kriterien dimensioniert. Dabei wird das Optimum aus Erstellungs- und Betriebskosten angestrebt. Für die praktische Umsetzung werden von kompetenten Stellen Richtwerte erarbeitet, die man nicht außer Acht lassen darf, will man die anerkannten Regeln der Technik nicht verletzen. Gleichzeitig müssen jedoch technische Grenzwerte beachtet werden.
Leider gibt es keine offiziellen deutschen Richtwerte für die Dimensionierung von Fernwärmenetzen, weder für den spezifischen Druckverlust noch für die Strömungsgeschwindigkeit. Ein Blick über die Landesgrenzen und Erfahrungswerte der Branche geben jedoch Anhaltswerte vor.
Im Jahr 2012 wurde die Regelwerksreihe FW 440 Hydraulische Berechnung von Heizwasser-Fernwärmenetzen veröffentlicht. Allerdings ist der Anwender gefordert, diverse Werte für die Berechnung selbst festzulegen.
Im vorgesehenen Fachbericht sollen die Empfehlungen sowohl wirtschaftliche Anforderungen als auch technische Grenzwerte berücksichtigen. Dazu gehören insbesondere die Vermeidung von unzulässig hohen Strömungsgeräuschen und die Berücksichtigung der Hydrodynamik.